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Museumsverein restauriert Roemer-Grab |
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(tH) Die Grabplatte des Mitgründers des Hildesheimer Museumsvereins von 1844 und Namensgebers „seines“ Museums, Hermann Roemer, die hinter einer dichten Efeuhecke auf dem Lambertifriedhof verborgen und verwittert lag, ist wieder ansehnlich hergerichtet worden. Zuständig für die Pflege der Grabanlage der Familie des Hildesheimer Ehrenbürgers ist eigentlich die Stadt. Wegen fehlender Haushaltsmittel kann sie sich aber nur so weit wie nötig um die gärtnerische Pflege kümmern. Für die Restaurierung der insgesamt sieben Steintafeln war das Geld nicht vorhanden.
Die langjährige Museumsmitarbeiterin Dr. Helga Stein hatte in der diesjährigen Hauptversammlung des Museumsvereins auf den unbefriedigenden Zustand des Roemer-Grabs aufmerksam gemacht. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung beauftragte der Vorstand den Steinmetz Thomas Platter mit der Restaurierung des Grabsteins des ehemaligen Senators und Reichstagsabgeordneten Hermann Roemer sowie mit der mechanischen Säuberung der sechs Grabplatten seiner Familienangehörigen. Deren Inschriften waren im Lauf der Jahre unleserlich geworden, Roemers Widmung konnte allerdings nachgeschlagen und ausgemalt werden. Damit die Bodenfeuchtigkeit künftig nicht mehr in die Steine eindringt, hob Platter sie an und legte sie höher.

Alles in allem kosten die Restaurierungsarbeiten den Museumsverein über 2.200 Euro. Ganz im Sinne der Aktion „Hildesheim ins Plus“ leisten die Mitglieder des Vereins damit einen Beitrag zur Schonung der städtischen Finanzen und zur Erinnerung an einen großen Hildesheimer.
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